Wo stehen DLT-basierte Finanzwirtschaft und Kapitalmärkte im Jahr 2035? Auf der 2. Sparkassenkonferenz Digital Assets hat unser Partner und Geschäftsführer Marius Bauer, CFA, diese Frage mit drei Szenarien beantwortet.
Kryptowährungen erleiden einen nachhaltigen Markteinbruch. Die zugrunde liegende Technologie setzt sich nicht in der Breite durch, und heutige DLT-Projekte bleiben Nischenanwendungen.
DLT etabliert sich in der Breite über zahlreiche Finanzprodukte hinweg. Wertschöpfungsketten verändern sich und der Wettbewerb nimmt zu, doch Banken und Asset Manager behalten die Kundenschnittstelle.
DLT verändert die Finanzmarktinfrastruktur grundlegend. Banken und Asset Manager verlieren die Kundenschnittstelle weitgehend an neue, native Anbieter.
Aus unserer Sicht ist Szenario 2 der wahrscheinlichste Pfad. Seine Auswirkungen auf die GuV einer Bank gehen weit über den Zahlungsverkehr und das Wertpapiergeschäft hinaus und reichen bis ins Einlagen- und Kreditgeschäft. Die Details erläutern wir in unserem Beitrag Wie DLT die Bank-GuV verändert.
Im anschließenden Panel mit Vertretern von DekaBank, Deutsche WertpapierService Bank und Die Sparkasse Bremen lief die Diskussion ebenfalls auf Szenario 2 hinaus. Vier Punkte stachen heraus:
In einem Evolutionsszenario gewinnen nicht diejenigen, die auf Gewissheit warten. Es sind die Institute, die jetzt entscheiden, wo DLT ihre GuV verändert, welche Infrastruktur sie nutzen und welche Fähigkeiten sie aufbauen müssen. FinPlanet unterstützt Banken und Asset Manager dabei, diese Fragen in eine konkrete Strategie und Roadmap zu übersetzen.
Herzlichen Dank an den DSGV, Sachwert Invest und die DekaBank für die Organisation und Ausrichtung der Veranstaltung sowie an die Panelisten für eine hervorragende Diskussion.